WAS IST GUTES DESIGN?
GUTES UX/UI DESIGN IST…
… NUTZERZENTRIERT
Im Fokus guten Designs steht immer der Nutzer. Wer ein gutes Produkt entwickeln möchte, muss die Zielgruppe bis ins Detail kennen. Erst so bietet das Produkt den Mehrwert, welches es verspricht. Nutzer müssen in den gesamten Produktentwicklungsprozess einbezogen werden.
… NICHT NUR SCHÖN
Natürlich soll gutes Design auch ästhetisch und schlichtweg ansprechend sein. Häufig wird der Begriff „Design“ mit dem gleichgesetzt, was in Fachkreisen „Visual Design“ genannt wird. Dabei ist dies nur ein kleiner Teil des gesamten nutzerzentrierten Designprozesses.
… INTERAKTIV
Gezielte Interaktionen lenken den Nutzer durch die Software und ermöglichen einen schnellen und angenehmen Nutzerfluss. Interaktive UI Elemente ermöglichen dem Nutzer die Eingabe und den Empfang von Informationen. Animationen machen Zusammenhänge greifbar.
… LEBENDIG
Gutes Design soll fortgeschritten werden. Ein einziger Entwurf ist nie endgültig. Das kann dieser auch gar nicht leisten. Mit der Zukunft ändern sich auch (Nutzer)anforderungen. Eine (agile) nutzerzentrierte Softwareentwicklung ist genau darauf ausgelegt.
UND WAS IST UX/UI?
Heißt es eigentlich UX/UI oder UI/UX? Ganz einfach!
UX kommt vor UI. Weil der Nutzer immer im Mittelpunkt steht!
UX
Zunächst müssen die Nutzeranforderungen klar sein, um genau das Design zu entwickeln, welches wirklich benötigt wird und den Nutzern den Mehrwert bietet, der Probleme löst und den Alltag vereinfacht.
Welchen Weg müssen die Nutzer wie häufig gehen und warum? Wie groß ist der Höhenunterschied? Kann der Weg aus eigener Kraft zurückgelegt werden?
User Experience beschreibt die Gesamterfahrung der Nutzer während der Bedienung eines Produkts.
UI
Ist ein User Interface für ein bestimmtes Feature bereits vollständig gestaltet, schränken sich weitere Gestaltungsmöglichkeiten ein. Nutzeranforderungen müssen daher von Beginn an berücksichtigt werden.
Angenommen die Lösung ist eine Treppe, aus welchem Material und in welcher Farbe soll diese gebaut werden? Wie wird diese in die Landschaft integriert?
Das User Interface ist die zu bedienende grafische Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.
DESIGNTHEORIE IN DER PRAXIS
VOM PROBLEM ZUR LÖSUNG
Design vom Problem zur Lösung, vom Auftrag zur Software. UX/UI Design beginnt beim Nutzer und endet auch wieder beim Nutzer. Im Projektverlauf durchläuft es daher die designseitige Softwareentwicklung in phasenorientierten Schritte.
ANALYSIS
Deep Dive: Um etablierte Prozesse und Handlungen der Nutzer*innen zu verstehen, müssen tiefgehende nutzerzentrierte Analysemethoden angewandt werden. Nur durch fundierte Analyse lässt sich Nutzererfahrung neu denken.
CONCEPT
Sketchy: Handskizzen und Wireframes machen Ideen greifbar. Interaktionsmodelle beschreiben anhand verschiedener Nutzungsszenarien den Umgang mit einzelnen Features und formen möglichst einfache und intuitive Bedienabläufe.
VISUAL DESIGN
Jetzt wird’s bunt! Form, Farben, Typografie und Icons erwecken die Designkonzepte zum Leben. Auf Basis bestehender Corporate Designvorgaben oder ganz neuen Guidlines. Ab hier spricht das Design mit “Look and Feel” seine Sprache.
IMPLEMENTATION
Realisierung: Finale Screens und Screenflows werden auf Basis atomischer Designsysteme entwicklungsgerecht erstellt.
Ein pixelgenauer Bauplan, nach welchem Softwareentwickler das digitale Produkt umsetzen und veröffentlichen.
DER DESIGN THINKING PROZESS
Die zuvor vorgestellten Phasen bilden den Design Thinking Prozess. Abhängig vom jeweiligen Projektverlauf wird die Arbeit innerhalb einer Phase gerne auch mehrmals in sogenannten “Iterationen” durchlaufen.
Anstelle einer einzigen Konzeptvariante können durch die iterative Vorgehensweise gleich mehrere Konzeptvarianten unterschiedlichster Detailtiefe entstehen, anstelle eines einzigen Konzepts.
Nutzerzentrierte Konzepte für durchdachte Systeme.
Meine Designarbeit bietet funktionalen Lösungen für unterschiedliche Nutzungsszenarien. Ich freue mich über einen gemeinsamen Austausch, über nutzerzentriertes Design!